Bücher: Fantasy-Trash und Alltagsheldentum

Ich mach mir so meine Gedanken: Lebenslauf-Lyrik teil 1

Johnboy Schneider macht sich also Gedanken. Na, das kann ja was werden. Ein Gedicht zum Beispiel. Oder gleich achtzehn davon. Dabei geht es um das, was einen Heranwachsenden so umtreibt, der gerade die 50 überschritten hat: unausweichliche Familie, liebende Schmetterlinge, generierende KI, zu verwaltendes, wenn auch nicht vorhandenes, Vermögen, Fatbike fahren, kleine Beschwerden, Made in Germany, Freundschaft und so weiter. Mach dich ruhig auf den Weg, folge seinen Gedankengängen, es könnte inspirierend sein.

Supernulf: Und die Verrückten des Alltags

Supernulf ist super gut drauf. Er rückt das Geschehen gerade, das zu oft zu ungefragt unser aller Zeit raubt. Irgendjemand muss es ja tun: Zweisamkeit zelebrieren, betrügerische Gastronomen entlarven, Superhelden betreuen, Silvester überleben und allzu schamlos proklamierte Privatsphäre im öffentlichen Personen-Nachrichten-Verkehr anprangern. Neue vollkommen unspektakuläre Abenteuer mit mehr Heavy Metal, viel mehr Dosenbier und noch mehr Peinlichkeiten, verpackt in 30 neue Comedy-Doku-Soap-Trash-Kurzgeschichten. Schon wieder verzapft von Johnboy Schneider. So ist das eben. Im Leben.

Supernulf: Und die Tücken des Alltags

SupernulfF ist super. So einfach ist das. Wenn auch eher selten. Aber wenigstens fühlt es sich für ihn so an, wenn er Wurst-Betrüger entlarvt, der Bakshish-Bande den Garaus macht, die Tripper-Trutschen zurechtweist, Pappnasen verprellt oder dem Glamping-Gedöns ein Ende setzt. Und das ist doch die Hauptsache: Ein super Gefühl. Verpackt in 30 Comedy-Doku-Soap-Trash-Kurzgeschichten, verzapft von Johnboy Schneider. Einfach super.

Der Zeitgeist

Eine humorvoll, ortsunansässige, zeitbeschleunigte Fantasiegeschichte:
Laber-Ra-Barbar hat es schwer. Hätte er gewusst, dass er eines schönen Frühlingstages beschließen würde, den Mord an seiner Mutter rächen zu wollen, wäre er Assassine oder zumindest Detektiv geworden. Aber er ist eben ein Geschichtenerzähler. Ein Mensch mit fantasiegeschwängertem Kopf, gutem Herzen und wenig praktischem Geschick. Als er seine Mutter sterbend vorfindet, nimmt er sich trotz allem vor, jemanden dafür zur Verantwortung zu ziehen. So stolpert der junge Mann durch eine Reise zu sich selbst und entdeckt Vergängnis, Liebe, Familie, Drogen, Zeitsprünge und jede Menge Wurst.

Der Etagenplanet

Eine humorvoll, philosophisch, verdrehte Fantasiegeschichte:
Helden, Barden, Drachen, Gnome – Laber-Ra-Barbar hat in der Tat schon einiges gesehen. Zumindest vor seinem geistigen Auge. Dank seiner überbordenden Fantasie sowie der Tatsache, dass er als kleiner Junge in einen Trank mit Buchstabensuppe gefallen ist, schlägt er sich als Geschichtenerzähler auf einem Piratenschiff durchs Leben. Dieses ändert sich schlagartig, als er feststellt, dass seine gesprochenen Worte den Weg in die Realität gefunden haben. Fortan beschäftigt ihn vor allem eines: Suche, Verantwortung, Freundschaft und allerlei Diskussionsstoff. Und weil das gleich vier Dinge auf einmal sind, macht sich Laber-Ra-Barbar mit seinem besten Freund Onne-Saife auf den Weg in sein bisher pragmatischstes Abenteuer.