Inspiration gesucht? Teambewerbung gefunden.

Sie können die Ideensuche beenden. Vorerst. Denn hier stelle ich regelmäßig ein paar Gedanken zusammen, die sich mit Texten im Recruiting und Personalmarketing beschäftigen. Und wenn da nichts dabei sein sollte, naja, dann können Sie ja an anderer Stelle weitersuchen.

In den seltensten Fällen arbeiten künftige Mitarbeiter alleine. In der Regel sind sie eingespannt in ein Team oder gar ein ganzes Netzwerk aus unterschiedlichen Kollegen in unterschiedlichen Abteilungen und möglicherweise unterschiedlichen Ländern. Vor diesem Hintergrund ist der Blick auf die Teampassung ein eklatant wichtiger. Wird der gesuchte Bewerber das Team mit neuen Eigenschaften ergänzen, muss man das Unternehmen und das Team sowie auch den Bewerber darauf vorbereiten. Soll er bestehende Eigenschaften verstärken, so geht es um eine Zugehörigkeit zu Gleichgesinnten. Das bedeutet:

  • Wir rücken das Team vor den Arbeitgeber. Beworben wird hier eine Mannschaft, die mit Spaß und Ideenreichtum zusammenarbeitet, kein Attraktivitäts-Blabla.
  • Das Team stellt sich natürlich dem Bewerber vor. Am besten geht das mit Hilfe von Videos. Aber auch einzelne Zitate und der Einsatz von Fotos helfen hier weiter.
  • Schmackhaft ist die Skizzierung von Charaktereigenschaften oder Teamstrukturen, etwa beliebte Musikstile, Sportaktivitäten – so entsteht ein soziales Zugehörigkeitsgefühl, dessen gefühlte Nähe entscheidender sein kann, als Faktoren wie Gehalt oder Ausstattung des Arbeitsplatzes.
  • Wir zeigen dem Bewerber, welchen Platz er physisch einnehmen wird. Das heißt eine Abbildung des Arbeitsplatzes und eine Beschreibung seines Arbeitsbereiches sowie seine Verbindung zu den anderen Teammitgliedern.
  • Eine sinnvolle Ergänzung kann eine Chat-Funktion mit dem Team sein. Oder zumindest ein oder zwei Ansprechpartner aus dem Team.
  • Anschließend ist der Einbezug des Teams in den Einstellungsprozess wichtig. Und auch das kann man in einer Ausschreibung ankündigen. Hier lernt der Bewerber nicht nur den Vorgesetzten und die Personalabteilung kennen, sondern er bekommt Gelegenheit, ohne Beteiligung der Chefetage mit dem Team zu sprechen.
  • Möglicherweise teilen wir den Bewerbern sogar mit, dass das Team gemeinsam über die Einstellung entscheidet? Denn hier geht es darum, gemeinsam etwas zu reißen. So, wie einst bei Stackelton, ein schönes wenn auch hinkendes Beispiel für eine gemeinsame Aufgabe, der man sich nur mit Teamgeist und Hingabe widmen kann:

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